Manchmal gibt es Zeiten im Leben, in denen alles wie geschmiert läuft. Und manchmal nicht. Ich habe in den letzten zwei Monaten gerade so eine Phase hinter mir. Drei Projekte, die alle recht vielversprechend ausgeschaut haben, sind alle gleichzeitig nicht aufgegangen. Lustig ist das nicht. Neben existentiellen Sorgen wird die Stimme nach dem: „Was kann ich, wo liegen meine Stärken und was sind die Dinge, die ich wirklich, wirklich will?“ immer lauter.

Zeit für eine Standortbestimmung

Nach einem Perspektivenwechel schaut die Welt wieder ganz anders aus.

Regelmäßig im Frühling testen wir, ob unsere Visionen noch Gültigkeit haben. Wenn wir spüren, dass wir uns zu weit vom eigentlichen Ziel wegbewegen, dann ändern wir unseren Kurs. So ging es uns mit der INREGOeGen, wo wir nach zwei Jahren feststellen müssen, dass unsere Vision nicht zur gemeinsamen Vision passt und uns diese Konstellation eher hindert als stärkt.

Deshalb werden wir 2021 nützen, uns selbst und unsere Firma Eis und Quell neu auszurichten. Es wird ein Jahr der Pausen, des Genusses, aber auch des Ausprobierens.

Wir bieten weiterhin unsere Workshops zum Buch „Mach dein Ding“ an und zusätzlich fokussieren wir wieder mehr auf „Design Sensing“. Ein Prozess, der Blockaden erkennt, die nötige Veränderungsschritte und Innovation behindern.

Die Welt, wie wir sie einst kannten, existiert nicht mehr. Corona hat unser Leben unwiderruflich verändert. Aber was sich zuerst bedrohlich anfühlt, birgt auch jede Menge neuer Chancen. Diese werden wir ergreifen, sobald sie sich uns zeigen.

Ein Visionsworkshop hilft mir auf die Sprünge

Mein Visionsbild für 2021 – mit Unterstützung von Marie Mayer-Marktl / Fulfilment at Work

Ich zeichne ein Landschaftsbild, mit Perspektive vom Himmel bis hin zum Mikrokosmos der Gräser, Moose, Flechten und Insekten. „Zukunft gestalten, Reisen in die Veränderung begleiten, ankommen in der Zukunft“, steht da prominent umrahmt. Natur, Mensch und Welt in Verbindung – es wird einem warm ums Herz und mir ist klar: „Ich bin eine Brückenbauerin, die Verbindungen schafft und Veränderungen begleitet“. Dinge, die in unserer „neuen“ Welt mehr denn je gefragt sind.

Lisi nutzt die Bewegung im Freien. Die „Erdung“ in der Natur tut ihr gut, Klarheit zu gewinnen.

Gemeinsam werden wir uns in den nächsten Monaten wieder mehr mit dem verbinden, was unsere „Essenz“ ausmacht: Wir wollen Krisen und Wendepunkte erforschen. Wir werden mit Wegbegleiterinnen darüber sprechen, wie sie mit unterschiedlichen Phasen von Veränderung umgehen und wie sie ihren Mut zum Wandel wiederfinden. Unter dem Titel #Mutgespräche lassen wir dich an diesen Eindrücken in unseren Newslettern teilhaben.

Es bleibt also spannend, denn nur die Veränderung ist die einzige Konstante.