Der Herbst ist die Zeit der Ernte. Immer noch gewärmt von der Sonne geht es jetzt ohne Schonfrist in den Herbst hinein. Der Gute liegt schon in der Luft und ein tiefer Atemzug voll der würzigen Luft hat was Erfrischendes, Volles und Erdiges.

Ich bin viel für die Grünen im Wahlkampf unterwegs, gehe mit offenen Augen durch Stadt und lasse mich von Eindrücken und bunten Farben verzaubern. Halte die Augen und Ohren offen, wenn es was Neues zu entdecken gibt. Zur Erholung bin ich am Gemüsefeld oder helfe Freunden bei der Weinernte. Bei der Ernte geht es darum, geduldig einen Schritt nach dem anderen zu tun, das Ego ziehen zu lassen und Kontakt mit dem Rhytmus der Gruppe aufzunehmen. Auf einmal ist jeder Handgriff schwerelos, der Garten leer und die Körbe voll.

Die Natur hält im Herbst viele Schätze bereit – man muß sie nur sehen

Es ist der Fokus auf die Dankbarkeit, auch wenn die Manifestation im Außen noch auf sich warten lässt, der uns weitermachen läßt oder Platz macht für Neues im Leben.

Lisi ist erfüllt von Dankbarkeit für die Existenz selbst. Unabhängig von Erfolg oder Misserfolg unserer Unternehmungen. „Sei nicht nur dankbar für das, was du hast, sondern auch für das, was du bist“, ist ihr Leitspruch. Dieser Leitspruch trägt die Haltung, die uns weitermachen läßt, egal ob unsere Projekte heuer schon Früchte tragen – oder vielleicht erst im kommenden Jahr.

Voller Fokus auf die Dankbarkeit

Das Gute zu sehen ist die Grundlage, um Fülle in dein Leben einzuladen. Wenn der Gedanke, dass etwas fehlt, Teil deines Selbstwertgefühles ist, dann wirst du Mangel leiden. Wenn Anerkennung und Liebe fixer Bestandteil deiner Weltsicht sind, wirst du aus der Fülle schöpfen und Positives anziehen. Was immer die Welt dir deines Erachtens vorenthält, enthältst du der Welt vor. Wie Du von der Perspektive des Mangels zu einer Perspektive der Fülle wechseln kannst, das ist ein wesentlicher Teil unseres Workshopprogrammes.

Denn Verspieltheit, Unbeschwertheit und Freude sind der Geist, der die Fülle und Leichtigkeit in unser Leben einlädt. Wenn wir die Fülle unserer Wünsche mit anderen teilen wollen, müssen wir aus diesem Ort der Verspieltheit in unseren Herzen schöpfen.

Die frisch geschnittenen Blumen als Zeichen der Dankbarkeit

Eine kleine Übung für Dich zu Hause: Richte den Blick auf den Überfluss ringsum. Die Sonne auf deiner Haut, die Blumenpracht vor deinem Fenster, die saftige Frucht, in die du beißt. Die Fülle des Lebens ist rundherum da. Die Fülle im Außen zu sehen ist ein erster Schritt. „Denn wer da hat, dem wird gegeben, wer aber nicht hat, dem wird auch da genommen, was er hat,“ heißt es schon in der Bibel. Wenn du aus dem Gefühl der Fülle lebst, wird dir bald was zufließen.