Unbegrenztes Wachstum und Überfluss, Selbstbestimmung und Glück für alle waren die großen Verheißungen des Industriezeitalters. Doch das Versprochene blieb aus. Covid hat die Welt dazu angehalten, eine Pause einzulegen, Bruchlinien aufgezeigt und uns die Chance gegeben, uns neu zu organisieren. Wir verpassen gerade diese Chance.

Baumkronen im Wald
Ein Spaziergang im Wald unterstützt dabei, tief durchzuatmen.

Dabei erkennen immer Menschen, dass die Befriedigung ihrer Begierden sie nicht glücklich macht, dass sie Räder in einer Bürokratiemaschine sind, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird und dass der technologische Fortschritt die Gefahr ökologischer Katastrophen mit sich bringt.

Wer bin ich ohne meine Arbeit?

Menschen dabei zu unterstützen ihr Potenzial (wieder) zu entdecken und es mit Begeisterung zu seiner vollen Entfaltung zu bringen ist das Ziel der neuen Arbeitswelt. Wir unterstützen mit Eis und Quell Menschen am Weg in diese Richtung. Dabei vermitteln und trainieren wir essentielle Prinzipien und Methoden die einfach und machtvoll unser Leben bereichern, herauszufinden was funktioniert und unser Leben bereichert. Dabei hilft es, sich mit dem eigenen Sein auseinanderzusetzen. Unser erklärtes Ziel ist eine Welt, in der „Jeder Mensch aus seinem Potenzial schöpft und aus Liebe arbeitet.“

„Ziel einer neuen Gesellschaft sind Menschen, die sich vom Haben weg und hin zum Sein orientieren. “

Erich Fromm

Unser Gesellschaftssystem macht den Einzelnen krank, weil er glaubt machtlos zu sein. Dabei zeigt sich deutlich: Das Überleben der Menschheit hängt davon ab, ob sich genau diese Haltung ändert und wir zu Gestalterinnen unserer Lebens- und Arbeitsräume werden. Diese Idee ist nicht neu, schon Erich Fromm sieht in einem Blickwechsel vom Haben zum Sein den essenziell nötigen Schritt der Veränderung.

Vom Sein und Haben

„Ziel einer neuen Gesellschaft müsste es sein, Menschen, die sich vom Haben weg und hin zum Sein orientieren. Wichtige Merkmale einer neuen Gesellschaft wären eine dezentrale wirtschaftliche Rahmenplanung und eine völlig andere Einstellung zur Arbeit, bei der nicht mehr der materielle Gewinn im Mittelpunkt steht“, das postuliert Erich Fromm bereits 1976. Er spricht von Mindesteinkommen, von gesundem Konsum und von Beschränkung der Konzerne. Wenn wir heute einen Blick auf die Welt werfen, dann hat sich nicht viel getan. Aber JETZT wäre ein guter Zeitpunkt, mit dem Ändern anzufangen.

„Was wir wissen, ist wichtig, doch wer wir sind, ist wesentlich wichtiger.“

Brene Brown

Mehr zu sein und weniger zu tun setzt voraus, dass wir uns abgrenzen, einbringen und uns auch sichtbar zu dem bekennen, was wir tun und wofür wir arbeiten. Es setzt voraus, dass wir uns nicht scheuen, etwas Großes zu wagen, und dabei zulassen, dass wir auch verletzlich sind. „Was wir wissen, ist wichtig, doch wer wir sind, ist wesentlich wichtiger“, Brene Brown.

Achtsamkeit hilft bei der Selbstfindung

Eine gute Methode um wieder mehr bei sich selbst anzukommen sind Achtsamkeitsübungen. Du konzentrierst dich nur auf dich. Alles darf kommen – aber auch wieder gehen. Die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen – das kann man mit Achtsamkeitsübungen im Wald. Während bei einem einfachen Waldspaziergang vieles an einem unbemerkt vorbeizieht, lenkt man mittels Übungen die Wahrnehmung gezielt auf eine Sache – oder auch auf einen Sinn. Was sonst verborgen bleibt, wird so zum Zentrum der Achtsamkeitsübung.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment. Beobachte, was du wahrnimmst. Achtsamkeit ist das bewusste Beobachten. Dabei ist deine innere Haltung wichtig. Entscheidend ist das Bewusstsein über den Prozess des Beobachtens – unabhängig von den beobachteten Objekten, unabhängig davon, ob der Fokus der Aufmerksamkeit weit oder eng ist.

Die Kraft der Natur unsterstützt Dich dabei, in eine meditative Achtsamkeit zu kommen.