Wenn du eine Tätigkeit mit Leidenschaft angehst, dann bist du voll und ganz in deinem Element. Du könntest den ganzen Tag mit dieser Aufgabe verbringen und am Abend denkst Du dir plötzlich: “Wo ist nur die Zeit hin?” Das ist Leidenschaft. Sie schlummert auch in dir! Deshalb ist die Zeit zu Hause vielleicht genau der richtige Zeitpunkt für Dich, das Jetzt zu nutzen und deinen Leidenschaften nachzugehen. Das lässt die Zeit wie im Flug vergehen – und die Angst hat keine Chance.

Wenn aus der Puppe ein Schmetterling wird
Wenn aus der Puppe ein Schmetterling wird

Ich hab viele Jahre meines Lebens mit der Suche nach dem verbracht, was mich von innen her antreibt. Das Wissen darüber musste ich mir mühsam erarbeiten. Du kennst das sicher auch: Weil unser Leben auf unseren Stärken aufbauen und nebenbei noch Spaß machen soll, setzen wir uns mit der Suche nach unseren Leidenschaften oft selber unter Druck. Ich kann Geschichten erzählen, Menschen lesen, die richtigen Leute zusammenbringen – und Geld für Ideen lukrieren kann ich auch. Allein: Wie soll man das in einen Beruf verwandeln? Lange hatte ich keine Idee, wie das alles zusammengeht.

Auf der Suche nach Leidenschaften

Mir hat es geholfen, meine eigene Firma zu erfinden und meine Fähigkeiten mit denen meiner Kolleginnen zu verweben. So kann ich heute sagen: Ich hab Leidenschaft für meine Arbeit. Denn wenn man einer Arbeit mit Leidenschaft nachgeht, ist viel mehr Energie da als man sich vorstellen kann – aber es ist auch leicht, sich zu verlieren und zu verschätzen.

Für Lisi war es wichtig, ihren inneren Antrieb in den Strukturen unserer Firma zu verankern. Die Genusswelten des Reisens, die tiefen Gespräche und guten Gerüche bei Essenseinladungen, den besonderen Moment kurz bevor das Gewitter kommt und die wundervollen Geschichten die das Leben so schreibt gehören auch zu unseren Leidenschaften.

Sie sind im letzten Jahr zu kurz gekommen. Daher wollen wir die Offenheit und Internationalität im kommenden Jahr wieder stärker ins Zentrum unserer Arbeit rücken. Die Innovationskraft, die aus einem gemeinsamen berauschten Abendessen entsteht. Und einen natürlichen Umgang mit den Zyklen einer bewegten Arbeitsumwelt finden.

Was hast du als Kind gern getan?

Wenn du Schwierigkeiten hast herauszufinden, was dich begeistert, dann versuch dich an deine Kindheit zu erinnern! Was hast du gerne gemacht? Oftmals verdrängen wir unsere Träume und Leidenschaften durch Schulzeit und “Erwachsenwerden”. Geh in dich und erinnere dich daran, was du schon als Kind gern getan hast. Du wirst sehen: Längst vergessene Dinge tauchen auf.

Hinweise aus der Kindheit

Lisi erinnert sich daran, dass sie als 14-jährige beim Weltspartag ein Kindermalbuch haben wollte, weil sie so gerne malt. Der befremdliche Blick der Bankbeamtin war ihr dabei egal. Sie erinnert sich an Zirkusmanegen, die sie bespielt hat und an Gewinnspiele, an denen sie das ganze Dorf teilhaben lies.

Heute ist Lisi für die grafische Gestaltung unserer Unterlagen zuständig, sie plant Workshops, Feste und Events und animiert ihr Publikum von der Bühne aus, ins Tun zu kommen.