Wir kennen alle den Sog des „Höher, Weiter, Schneller“ unserer Zeit. Deshalb haben wir uns mit „Eis und Quell“ in den letzten drei Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Arbeit und Leben für uns besser zusammengehen. Wir haben alte Glaubenssätze hinterfragt und damit experimentiert, wie sich Arbeit in unterschiedlichen Kontexten anfühlt und wie wir unseren Spielraum erweitern.

„Wenn du liebst was du tust, dann wirst du nie im Leben arbeiten.“ Dieser Spruch von Konfuzius ist für viele Träumerinnen und Weltverbesserinnen wie uns Wegweiser und Leitbild.

Einkommensschwache, Alleinerziehende, Menschen die sich mit mehreren Jobs über Wasser halten oder mit einer längeren Krankheit strudeln, brauchen staatliche Vorsorge und gesellschaftliche Lösungen. Wer mit dem Rücken zur Wand kämpft, liest diesen Newsletter wahrscheinlich nicht. Wenn dich unser Text dennoch erreicht, werden dir unsere Tipps vielleicht banal vorkommen. Aber vielleicht hilft der eine oder andere trotzem. Wir wünschen dir jedenfalls, dass du all die Unterstützung bekommst, die du brauchst – und die dir zusteht. Langfristig wird eine entschleunigte Arbeitswelt, für die wir arbeiten, auch deine Lebenssituation verbessern.

Aussicht von der Rax
Ruhige Momente in der Natur und die regelmäßigen Schritte beim Wandern helfen beim Ankommen und Entspannen

Weil unser Leben dadurch unglaublich an Qualität gewonnen hat und wir unsere Learnings gerne weitergeben:

Die 10 Tipps, die uns auf dem Weg ins Neue Arbeiten geholfen haben – und an die wir uns auch regelmäßig selber erinnern: Damit dein Feuer noch länger hell leuchtet!

  1. Entwickle eine Morgenroutine. Egal ob ein Morgenlauf, ein gutes Buch oder eine halbe Stunde Musikhören für dich der richtige Start in den Tag ist: Beginne jeden Tag mit einer halben Stunde Zeit nur für dich!
  2. Gehe einen Schritt nach dem anderen. Erledige ohne Aufregung Schritt für Schritt das, was du dir vorgenommen hast. Wichtig: Nimm dir nicht zu viel vor.
  3. Vermeide Ablenkungen. Wenn du einen Text schreibst, an einem Projekt arbeitest oder in einem Meeting sitzt: Schalte dein Handy auf lautlos, stelle die Push-Nachrichten ab und erledige deine Mails 1-3 mal am Tag, aber nicht öfter – und schon gar nicht zwischendurch.
  4. Planung ist das halbe Leben. Schreib dir schon am Vorabend einen Plan für den nächsten Tag, am Freitag einen für die kommende Woche. Plane auch Unvorhergesehenes ein.
  5. Feiere Anfang und Ende deiner Tätigkeiten. Beende bewusst eine Aufgabe, bevor du dich er nächsten widmest. Halte einen Moment inne, freu dich, dass du etwas geschafft hast und geh erst dann über zur nächsten Tätigkeit.
  6. Weniger ist mehr. Drei Meetings am Tag sind genug. Nimm dir die Zeit dafür, aber vergiss auch nicht, Pausen in deinen Terminkalender einzutragen. Fürs Mittagessen, für deine Freunde oder einen Spazierganz in der Natur.
  7. Nein sagen lernen. Klare Grenzen sind wichtig, um ein ausgewogenes Leben zu führen. Wenn wir zu oft ja sagen, gehen wir zwar vordergründig Diskussionen und möglichen Konflikten aus dem Weg – sie werden uns aber demnächst mit noch größerer Wucht einholen.
  8. Ernähre dich gesund. Leistungsfähigkeit und Gesundheit werden von dem beeinflusst, mit dem wir uns nähren und ernähren. Setze auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte und koche möglichst oft selbst.
  9. Lerne eine Atemtechnik. Nichts erdet dich so sehr, als wenn du dich auf deinen Atem konzentrierst: er erinnert dich an den Rhythmus der Natur – und, dass jede Bewegung auf Zeit auch eine Gegenbewegung braucht. Lass Einatmen – Ausatmen – Tief durchatmen deinen Rhythmus bestimmen.
  10. Lebe im Augenblick.

…und bleib flexibel, was immer er dir gerade bringt.

Wasserspritzer und konzetrische Kreise
Ein Spung ins kalte Wasser läßt dich eintauchen in ein Meer voller Möglichkeiten